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1980
- 1980 von den Detlef Goch
(Schlagzeug), Michael Mann
(Gitarre, Saxofon), Winfried Riemann (Gitarre), Werner
Garden (Gesang), Jürgen Nühlen (Bluesharp)
und einem Bassisten, der namentlich nicht genannt werden möchte,
als Sextett unter dem Namen Alpsray Riders
gegründet. Am Anfang standen bekannte Bluesklassiker, z.B.
von Muddy Waters und Albert Collins, sowie unbekanntere Stücke
aus den Bereichen Blues und R'n'B auf der Speisekarte, die von
gelegentlichen Eigenkompositionen ergänzt wurden.
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Das erste Besetzung der "Alpsray Riders" im Winter
1980/81 im Proberaum
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1981
- Kurz vor dem ersten Konzert im Sommer 1981 verliess uns Bassmann
Nr.1, konnte aber glücklicherweise durch Uli Adler
von Michaels damaliger anderer Band Catacombo kurzfristig
vertreten werden (= Bassmann Nr.2). Leider war die Live-Premiere
der Band für Harpspieler Jürgen Nühlen
aber auch schon der letzte Auftritt.
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Das erste Konzert 1981 in der Garage von Locke´s
Papa
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1982
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Ohne etatmäßigen Mundharmonikaspieler,
aber mit Christian Kohl als
hauptamtlichem neuen Bassmann Nr.3 ging es dann frisch
weiter. In der neuen Quintettbesetzung gab es die ersten "richtig
öffentlichen" Auftritte, u.a. bei der Eröffnung
des Jugendzentrums " Stockumer
Schule" in Voerde (heutzutage ein Mekka des Punkrock)

Alpsray Riders 1982
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1983
- Ab 1983 konnte man/frau uns unter dem neuen Namen "Rusty
Nails Bluesband" und mit neuem Gesangskon-zept sehen
und hören: das Mikro teilten sich fortan Michael und Neuzugang
André Winter aus Wesel, der mit Christian bereits
in der Rolling-Stones-Coverband Midnight Ramblers
spielte. Mit Andrè, Michael
und Win-fried gab es jetzt sogar drei Gitarristen und
man feierte erste Erfolge in der niederrheinischen Musikszene,
u.a. auf dem 3. Gindericher
Open Air. Unser alter Sänger Werner
Garden aus Alpsray wollte die Band eigentlich immer schon
lieber Rusty Nails nennen und hatte diesen Namen auch
bereits auf die Gesangs-boxen gepinselt. Als er sich schliesslich
für längere Zeit nach Australien verabschiedete und
die Boxen zurück-blieben, haben wir uns schliesslich doch
noch so umbenannt ("wenn der Name schon auf den Boxen steht...")
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Rusty Nails Blues Band 1983
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1984-85
- 1984 war André nicht mehr dabei, der zur Voerder Spitzenmannschaft
D´rum wechselte, aber das neue Quartett setzte
selber erste starke Akzente: neben Chris,
Locke und Michael
war Bernd Baumgart aus Dinslaken
als neuer Sänger und Gitarrist dabei, mit dem Michael
nebenher in der Deutschrockband Funkenflug spielte. Beide
bilden seitdem die charakteristische Doppelspitze an Mikrophon
und Gitarre bei den Rusty Nails.
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Rusty Nails Blues Band 1984-85
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1985-89
- Bernds Bruder Klaus Baumgart
löst Locke 1985 am Schlagzeug
ab. Herbert Mutz, unser Chefroadie, war quasi Bandmitglied
und kam auch mit auf's Bandfoto
- Den Anhang "Blues Band" haben wir irgendwann weggelassen.
Wir haben uns nie als puristische und tradi-tionelle Bluesband
verstanden und fanden den Namen zunehmend als stilistisch einengend.
- 1988 wurde die erste EP Breaking
Up Somebody´ Home in der Besetzung Michael
Mann, Chris Kohl, Bernd
& Klaus Baumgart im Mülheimer
Tonstudio 55 aufgenommen und im nächsten Frühjahr
veröffentlicht. Sie zeigte uns als Rhythm'n'Blues-Truppe
u.a. mit einer überdrehten Version des Klassikers "Route
66", sowie drei eher unbekannteren Titeln von Willie
Dixon ("
Crazy For My Baby"), Albert King (der
Titelsong) und Question Mark & The Mysterians: "96
Tears").
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Rusty Nails 1986
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1989-1997
- Tommy Werlich, der mit Klaus
bereits bei der legendären Voerder Band D´rum
spielte und des Öfteren als unser Live-Tonmischer dabei
war, löst Chris Ende 1989
ab (= Bassmann Nr.4). Das Rhythmusduo Klaus
und Tommy bildet seit dieser
Zeit den zweiten wichtigen Baustein im Gesamtklang der Band.
- 1990/91 wird bei Tom Täger in Mülheimer Tonstudio
an der Ruhr die zweite Produktion But
Not The Blue Number eingespielt. Durch 11 Eigenkompositionen,
meist von Michael und Bernd
alleine oder als Team ge-schrieben, und die punkige Coverversion
des Dylan-Klasikers "The
Times They Are A-Changin´" wurde die Musik offener
in Richtung Rock gestaltet. Der Blues war nur noch indirekt
heraushörbar.
- In dieser Besetzung gab es weitere Live-Aktivitäten bis
1997, wobei wir u.a. nach dem Mauerfall eine kleine Tournee
durch Brandenburg zusammen mit Backyard aus Frankfurt/Oder,
unseren "Brothers In Crime", ge-macht haben. In dieser
Zeit teilten wir die Bühne mit einigen "echten Rockstars".
Hier unser kleines Name-dropping, eine leicht bizarre Mischung:
Stoppok, Spencer Davis Group, Alvin Lee,
Luther Allison und Jürgen Zeltinger.
- Danach folgte eine "kreative Pause", in der wir
leider Tommy verloren haben.
Irgendwie war die Luft raus, alle waren zu dem Zeitpunkt schon
sehr lange dabei: Michael 17
Jahre, Bernd 13 Jahre, Klaus
12 Jahre und Tommy immerhin
auch schon 8 Jahre. Live klappte es bis zum Schluß sehr
gut (das letzte Konzert im Weseler Under-cover war geil!),
aber es wurde zunehmend schwierig, sich auf neues Songmaterial
zu einigen.
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Foto: Rainer Kubiak
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| 1990 - noch nicht
so richtig cool |
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| 1991 - besser ? |
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Foto: Frank Krüger
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| 1992 - schon viel
besser! |
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1999
- Mit dem Bassisten Nr.5, Stefan Neldner, wurde 1999
ein neuer Versuch gestartet, der künstlerisch vielver-sprechend
schien (es entstanden direkt neue Songs!), aber leider nicht
zu einem Neubeginn reichte (andere Prioritäten der Beteiligten,
die leidigen Absprachen für Probetermine, Bernd
wurde noch mal Papa, ...). Dann fiel die Truppe in einen Dornröschenschlaf,
der 4 Jahre dauerte ...
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2003-2006: Die Rückkehr der rostigen Nägel - Teil 1
Foto: Heike Baumgart
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- Am 12.07.2003 gab es beim Rockfestival im Innenhof der Dinslakener
Kulturfabrik ein zufälliges Zusammen-treffen aller
Beteiligten der letzten aktiven Rusty-Nails-Besetzung von
1989-1997, das von
Heike "zufällig" (?) mit der Kamera festgehalten
wurde. Alle waren guter Dinge und es wurde beschlossen: im nächsten
Jahr wird es an gleicher Stelle, live auf der Bühne, die
Wiedergeburt einer "Rocklegende"
(hüstel!) geben. Was dann ja auch geklappt hat!!!
- Nach ein paar sehr schönen Auftritten mit unserem alten
Repertoire, zuletzt im Oktober 2006 im Weseler Quo
Vadis, und der leider nicht vollendeten Arbeit an einem
neuen Programm und einer neuen CD (hatten wir doch schon mal
so ähnlich?) war dann erst einmal wieder Schluss ...
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2007-2008: Die Rückkehr der rostigen Nägel - Teil 2
Foto: Silke Reinders-Garden
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- Micha und Locke
musizieren ja schon seit Anfang der 90er wieder gemeinsam unter
dem Namen "Waiting
For Louise". Gelegentlich trafen sie sich auch wieder
mit Christian im Proberaum
von W4l oder von
One-4-The-Road,
um ein wenig alte Blues- und Soulnummern zu jammen.
- Seit einiger Zeit war auch der Kontakt zum früheren Sänger
Werner Garden wieder da, auf
dessen Party zum 50. Geburtstag Waiting
For Louise ja ihren letzten Auftritt in alter Besetzung
hatten. Im Winter 2007/2008 entstand dann die Idee, zu viert
ein kleines Revivalkonzert unter dem alten Bandnamen zu veranstalten:
- vor 27 Jahren wurden die Alpsray Riders von Locke,
Werner, Micha
mit ein paar Freunden aus der Taufe gehoben
- vor 26 Jahren kam Christian
dazu
- vor 25 Jahren war Werner
dann weg nach Australien und wir tauften uns danach in Rusty
Nails Blues Band um.
- Am 14. Juni 2008 waren diese vier älteren Herren unter
dem Motto "ungefähr
ein Vierteljahrhundert rostige Nägel" im live
Weseler Quo Vadis
zu hören. Anschließend wurde sogar beschlossen, in
dieser Besetzung ein neues Album aufzunehmen.
- Seit Herbst 2008 arbeiten Michael
und Werner am Material für
die neue CD. Neben fünf bisher unveröffent-lichten, aber erstaunlich
frisch klingenden Songs aus der Frühphase der Band, einer
Überarbeitung von der CD "But
Not The Blue Number" und zwei oder drei Coversongs,
entstanden sogar zwei neue Lieder. Als dann im Frühjahr 2009
das Thema "neue CD" immer konkreter wurde und eigentlich
in den nächsten Gang - sprich: Aufnahmen - geschaltet werden
sollte, stellte sich leider heraus, dass Christian
(unser Bassmann #3 und #7) doch nicht dabei sein wird. Mit
Johannes Lehmann (Bassmann #8) von Michaels
und Lockes Stammkapelle Waiting
For Louise fand sich aber sehr schnell passender Ersatz.
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